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Yeah, Georg Friedrichs erste Oper!
Deutschland

A Star is born ...
Georg Friedrich und die Flohrians

Gestatten: Flohrian. Flohrentin von Flohrian. Nachfahre der ehrenwerten Haus- und Hoffloh-Dynastie des großen Komponisten Georg Friedrich Händel.

Einer meiner Urahnen, Flohrentius von Flohrian lernte Georg Friedrich kennen, als dieser gerade 8 Jahre alt war.

Das war im Jahre 1693 beim Herzog von Sachsen-Weißenfels.
Herzog von Sachsen-Weißenfells
Der kleine Georg Friedrich spielte dem Grafen auf der Orgel vor und Flohrentius war selbst so begeistert von Georg Friedrichs Orgelspiel, dass er sofort beschloss mit ihm zu gehen.

Da wir von Natur aus eher klein, um nicht zu sagen sehr klein gewachsen sind, bemerkte Georg Friedrich gar nicht, dass Flohrentius von da an meistens auf seiner Schulter saß und ihm beim Musizieren zuhörte. Übrigens wurde der kleine Georg Friedrich in derselben Stadt wie Flohrentius geboren, in Halle an der Saale. Ach so, und nicht nur Flohrentius fand, dass Georg Friedrich echt spitze Orgel spielen konnte, auch dem Grafen gefiel sehr, was er hörte und er konnte Georg Friedrichs Vater
Georg Händel
davon überzeugen, ihn musikalisch ausbilden zu lassen. Mein Urahne Flohrentius war mächtig stolz, während dieser Zeit sozusagen, sein engster Begleiter gewesen zu sein.

Flohrus, ein Vetter von Flohrentius schreibt in einem Brief einige Jahre später, dass er den 17 jährigen Georg Friedrich in den Dom zu Halle begleitet hat. Er war dort Organist. Also Georg Friedrich, nicht Flohrus. Flohrus wiederum nutzte Georg Friedrichs Orgelstudien gerne für ausgedehnte Sprungübungen von Taste zu Taste. Wir Flohrians sind nämlich nicht nur äußerst musikalisch sondern auch Floh-Weitsprungmeister.

Als Georg Friedrich im Jahre 1703 nach Hamburg an die Oper ging, um dort erst einmal Geige und Cembalo im Orchester zu spielen, stellte Flohrus fest, dass er die beste Sicht über alle Orchestermusiker hatte, wenn er sich ganz nach vorne setzte. Auf die vorderste Locke von Georg Friedrichs Perücke. Nur festhalten musste er sich dann gut, denn Georg Friedrich bewegte sich manchmal ganz schön stürmisch, je nachdem welche Musik er spielte. Na klar, so ist das eben mit der Musik. Manchmal kann man einfach nicht still sitzen.

In Hamburg wurde Georg Friedrichs erste Oper Almira aufgeführt. Mit großem Erfolg. Übrigens: In Almira gibt es eine wunderschöne Sarabande, das ist ein Tanz. Und die Melodie von diesem Tanz hat Georg Friedrich später in seiner Oper Rinaldo in einem Gesangsstück wieder verwendet. Lascia ch’io pianga heißt es und klingt so: Lascia ch’io pianga