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20. Mai 2017

Echt oder fake? Wir machen mit bei der Jahresausstellung des Händel Hauses Halle

Händel wird verwandelt

  • Collagen: Ein Portrait in Streifen, Kreisen oder aus geometrischen Formen haben Kinder aus einer Klasse gemacht.
  • Was geschieht in Händels Kopf?
    Eine andere Klasse hat Händels Kopf zunächst geleert.
    Und die Kinder der Klasse haben Händel mit all den Dingen gefüllt, die vielleicht bei ihm im Kopf herum geschwirrt sind.

Schaut euch mal die Ergebnisse an!
Und sie sind auch zu bewundern auf der Seite des Händel-Hauses in Halle.

5. Mai 2017

Probenbesuch bei Beyond Doubt: Lotario

Anfang April waren wir zu Besuch bei einer Probe der Jugendoper beyond doubt:Lotario.
Wir waren eine Stunde dort.

Am Anfang haben wir das Warming-up mitgemacht.
Dafür brauchte man ein gutes Gehör und schnelle Reaktionen.
Die Regisseurin Nina de la Chevallerie rief:
„go!“ – alle gehen
„stop!“ – alle bleiben stehen
„jump!“ – alle springen
„clap!“ – alle klatschen

Wenn nicht „stop“ gerufen wurde, mussten wir, auch wenn eine Aktion genannt wurde, weitergehen.

Dann kamen noch neue Wörter dazu:
„Frieden“ – alle jucken sich, weil Mathilde den Frieden hasst
„Krieg“ – alle fallen um
„Berengario“ – alle tun so, als ob sie leiden, weil Berengario im Stück so sehr leidet

Danach wurde eine Szene aus dem Stück geprobt, bei der wir auch kurz mitspielen durften. Wir ersetzten die Tanzgruppe.

Von dieser Szene werden wir nichts verraten bis zur ersten Aufführung am 6. Mai.
Zum Schluss sang eine Schauspielerin die Arie „Hochmut kommt vor dem Falle“. Sie wurde von Hans am Klavier begleitet. Das hat uns sehr gefallen.

 

 

(Alina, Milan, Robin, Sandro)

18. April 2017

Menuett II aus der Feuerwerksmusik

Auch die Klasse 4b hat sich mit Händel beschäftigt.
Da stand die Feuerwerksmusik auf dem Programm.
Mit eigenen Instrumenten wurde das Menuett II musiziert. Und alle haben mitgemacht.
Das hat einige Anstrengungen gekostet, es hat sich gelohnt!!!

 

 

Das war die Besetzung:

  • Klavier
  • Geige
  • Glockenspiele
  • Xylophon
  • Metallophone

Und kurz vor der Aufnahme hat die Musiklehrerin ein Lied des Menuettes mit dem Text von „Petra Hügel“ entdeckt. Das haben alle Schülerinnen und Schüler rasch gelernt.

 

22. März 2017

Wir hatten Besuch vom Ensemble Il Quatro Animato

Die Mitglieder des Ensembles Il Quatro Animato haben nicht von Anfang an alte Instrumente gespielt. Und sie haben zuerst allein ihre Instrumente gelernt. Sie haben sich in Frankfurt in der Hochschule für Musik kennen gelernt und zusammen Musik studiert.

Il Quatro Animato hat uns Musik vorgespielt, ein Menuett. Das war sehr schön.
Es war echt cool, wir haben Schritte, das waren Menuettschritte, gelernt und dann haben wir getanzt. Das war witzig.
Beim Menuetttanz ist es wichtig, aufrecht und leicht auf den Zehen zu stehen. Das haben wir geübt und uns dann in einen Doppelkreis gestellt. So hatten wir einen Partner und haben zu zweit getanzt. Dazu hat ein Teil des Ensembles gespielt. Es war lustig, wie wir alle getanzt haben. Das ein oder andere Mal ist jemand dem Vordermann auf die Hacken gelaufen.
Alle, auch die Erwachsenen, haben mitgemacht.

Wir haben ein Menuett gehört. Immer, wenn der Refrain oder besser das Thema gespielt wurde, mussten wir aufstehen und die Arme hoch heben. Wir haben also genau hingehört.
Und dann haben wir Gruppen gebildet. Jede Gruppe gehörte zu einem der Instrumente und musste aufstehen, wenn das Instrument spielte.
Die Geige hat immer gespielt.

Instrumente

  • Die alten Instrumente sehen anders aus als die neuen.
  • Das Cello hatte noch keinen Stachel. So musste man das Cello zwischen den Beinen halten.
  • Der alte Bogen war gebogen, hatte eine längere Spitze, war aber kürzer als der Bogen heute.
  • Die Streichinstrumente musste man mit einem Wirbel am Hals stimmen.
  • Die Geige hatte noch keinen Kinnhalter oder Schulterpolster.
  • Die Querflöte, sie heißt Traversflöte, war nur aus Holz. Sie hatte Löcher zum Spielen und nur eine Klappe.
  • Das Cembalo ist eine Art Klavier und sieht wie ein Flügel aus. Flora musste bei uns Klavier spielen, weil wir in der Schule kein Cembalo haben. Das klang natürlich anders.

 

1. März 2017

Händel trifft zwei kleine Wölfe oder Vertragen sich Barockmusik und Lieder von heute?

Unser Musiklehrer hat ein Händel-Orgelstück gefunden, und wir fanden heraus, dass neue Lieder zu der alten Musik sehr gut passten.
Die zwei Lieder heißen „Ich lieb den Frühling“ und „Zwei kleine Wölfe“.
Wir wollten das gleich ausprobieren. Deshalb trafen wir uns und versuchten, mit Klavier, Saxophon, Blockflöte, Geige, E-Gitarre, Boomwhackers und Xylophonen das Orgelstück nachzuspielen.

Zu uns in die Schule kamen auch Eltern. Sie können Klavier, Saxophon, Blockflöte, E-Gitarre und Geige spielen.
Wir Kinder übernahmen die Boomwhackers, die Xylophone und den Gesang. Ein Lied wurde auch von den Erwachsenen gesungen.
Bei dieser Musikstunde gaben wir uns viel Mühe. Es klang sehr gut und dieses Musizieren hat uns sehr gut gefallen.

Anstrengende Probenarbeit. Wir mussten feststellen, dass Händel das Original viel langsamer komponiert hat. Ihr könnt hier zwei Versuche sehen.
Das war ganz schön schwer mit den Boomwhackers. Und dann sollten die Eltern passend dazu spielen.

 

 

 

Hier sind Klavier und Geige mit einem Teil des Originals zu hören:

 

 

Hier spielen zunächst die Boomwhackers und die Xylophone einen Teil von der Melodie, die auf der Orgel mit den Füßen gespielt wird. Dann kommen die Melodieinstrumente dazu:

 

 

Hier spielt das Klavier die tiefen Töne. Wir singen und werden von den Erwachsenen begleitet:

 

 

13. Februar 2017

Wir besuchen Händels Hamster im Theater der Nacht in Northeim

10. Januar 2017

Wer war Georg Friedrich Händel? Teil 3

Wir schreiben und erzählen Händels Kindheit neu

 

10. Januar 2017

Wer war Georg Friedrich Händel? Teil 2

Wir schreiben und erzählen Händels Kindheit neu

 

23. Dezember 2016

Wer war Georg Friedrich Händel? Teil 1

Wir schreiben und erzählen Händels Kindheit neu

Wir haben uns ein paar Gedanken über Händels Kindheit gemacht und haben festgestellt, dass es über seine Kindheit nichts Genaues gibt. Manche Geschichten klingen glaubwürdig, manche nicht.

Das haben wir festgestellt:

Georg Friedrich Händel wurde 1685 in Halle geboren. Mit 18 Jahren zog er nach Hamburg, dann nach Italien, weiter nach Hannover. Und mit etwa 26 Jahren ging er nach London.
In London lebte Georg Friedrich Händel, machte Musik und wurde ein berühmter Komponist.

Als Georg Friedrich Händel 18 Jahre alt war, hatte er einen Freund. Der Freund hieß Mattheson.
Dies ist ein weiterer guter Freund: Herr Mainwaring traf Händel erst, als er schon alt war. Mainwaring wurde nämlich geboren als Händel 50 Jahre alt war.

Nun haben wir herausgefunden, dass die Freunde Mattheson und Mainwaring einiges über Händels Kinderzeit geschrieben haben.

  • Georg Friedrich Händels Vater war Leibarzt beim Herzog von Sachsen-Weißenfels
  • Das war der Wunsch seines Vaters: Er sollte später einmal Jura studieren. Und Händel ging in Halle auf ein Gymnasium.
  • Händels Vater ließ sich eines Tages vom Herzog überzeugen, dass sein Sohn Georg Friedrich guten Musikunterricht bekommen sollte.
  • Sein Musiklehrer für Orgel, Cembalo und Komposition hieß Zachow. Von ihm konnte er unglaublich viel lernen.

Manche Menschen erzählen später:

  • Mein Vater fand Musik ganz schrecklich.
  • Ich lernte von meiner Mutter Dorothea Lieder und Singen.
  • Heimlich schmuggelten wir ein Clavichord auf den Dachboden und dort übte ich.
  • Ich fuhr mit meinem Vater zum Herzog.
  • Auf dem Hof spielte ich auf der Orgel. Alle Menschen auf dem Hof und der Herzog hörten das.

Und nun haben wir die Geschichte weiter geschrieben.

Wir erzählen Euch also einige Geschichten von Händel, wie er damals vielleicht zur Musik gekommen war.

 

28. November 2016

Der Vorleser

Intendant Tobias Wolff besucht uns am bundesweiten Vorlesetag

Am 18. November 2016 war der Bundesweite Vorlesetag.
Tobias Wolff, der Intendant der Händel-Festspiele Göttingen war bei uns in der Adolf-Reichwein-Schule und besuchte die Klassen 4a und 4c. Er las uns aus seinem selbst geschriebenen Buch „Die verzauberte Pfeife“ vor.
Wir durften uns eine Geschichte aussuchen und wir nahmen die Geschichte von einer Mumie. Das Buch hat uns sehr gut gefallen, weil es sehr spannend war.
Nach dem Vorlesen konnten wir Herrn Wolff Fragen stellen.
Herr Wolff konnte richtig gut vorlesen. Und einige wollten ein Autogramm von ihm. Am Ende durften wir das Buch behalten, und Herr Wolff schrieb uns eine Widmung mit Unterschrift hinein.

Toll, dass Herr Wolff bei uns war.
(Sicherheitshalber würden wir das Buch nicht für Erstklässler empfehlen.)

 

 

(Rojda, Tewes, Annika, Ella S.)