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10. Januar 2017

Wer war Georg Friedrich Händel? Teil 2

Wir schreiben und erzählen Händels Kindheit neu

 

23. Dezember 2016

Wer war Georg Friedrich Händel? Teil 1

Wir schreiben und erzählen Händels Kindheit neu

Wir haben uns ein paar Gedanken über Händels Kindheit gemacht und haben festgestellt, dass es über seine Kindheit nichts Genaues gibt. Manche Geschichten klingen glaubwürdig, manche nicht.

Das haben wir festgestellt:

Georg Friedrich Händel wurde 1685 in Halle geboren. Mit 18 Jahren zog er nach Hamburg, dann nach Italien, weiter nach Hannover. Und mit etwa 26 Jahren ging er nach London.
In London lebte Georg Friedrich Händel, machte Musik und wurde ein berühmter Komponist.

Als Georg Friedrich Händel 18 Jahre alt war, hatte er einen Freund. Der Freund hieß Mattheson.
Dies ist ein weiterer guter Freund: Herr Mainwaring traf Händel erst, als er schon alt war. Mainwaring wurde nämlich geboren als Händel 50 Jahre alt war.

Nun haben wir herausgefunden, dass die Freunde Mattheson und Mainwaring einiges über Händels Kinderzeit geschrieben haben.

  • Georg Friedrich Händels Vater war Leibarzt beim Herzog von Sachsen-Weißenfels
  • Das war der Wunsch seines Vaters: Er sollte später einmal Jura studieren. Und Händel ging in Halle auf ein Gymnasium.
  • Händels Vater ließ sich eines Tages vom Herzog überzeugen, dass sein Sohn Georg Friedrich guten Musikunterricht bekommen sollte.
  • Sein Musiklehrer für Orgel, Cembalo und Komposition hieß Zachow. Von ihm konnte er unglaublich viel lernen.

Manche Menschen erzählen später:

  • Mein Vater fand Musik ganz schrecklich.
  • Ich lernte von meiner Mutter Dorothea Lieder und Singen.
  • Heimlich schmuggelten wir ein Clavichord auf den Dachboden und dort übte ich.
  • Ich fuhr mit meinem Vater zum Herzog.
  • Auf dem Hof spielte ich auf der Orgel. Alle Menschen auf dem Hof und der Herzog hörten das.

Und nun haben wir die Geschichte weiter geschrieben.

Wir erzählen Euch also einige Geschichten von Händel, wie er damals vielleicht zur Musik gekommen war.

 

28. November 2016

Der Vorleser

Intendant Tobias Wolff besucht uns am bundesweiten Vorlesetag

Am 18. November 2016 war der Bundesweite Vorlesetag.
Tobias Wolff, der Intendant der Händel-Festspiele Göttingen war bei uns in der Adolf-Reichwein-Schule und besuchte die Klassen 4a und 4c. Er las uns aus seinem selbst geschriebenen Buch „Die verzauberte Pfeife“ vor.
Wir durften uns eine Geschichte aussuchen und wir nahmen die Geschichte von einer Mumie. Das Buch hat uns sehr gut gefallen, weil es sehr spannend war.
Nach dem Vorlesen konnten wir Herrn Wolff Fragen stellen.
Herr Wolff konnte richtig gut vorlesen. Und einige wollten ein Autogramm von ihm. Am Ende durften wir das Buch behalten, und Herr Wolff schrieb uns eine Widmung mit Unterschrift hinein.

Toll, dass Herr Wolff bei uns war.
(Sicherheitshalber würden wir das Buch nicht für Erstklässler empfehlen.)

 

 

(Rojda, Tewes, Annika, Ella S.)

15. November 2016

Farinelli, der Kastrat

Das Kollegium der Adolf-Reichwein-Schule taucht in die Barockwelt ein

Auch das Kollegium der Adolf-Reichwein-Schule beteiligt sich an der Kooperation mit den Internationalen Händel-Festspielen in Göttingen.
Bei einem Kollegiumsstammtisch sahen wir zwar keinen Händelfilm, aber immerhin einen Film aus der Zeit des Barock – Farinelli, der Kastrat.

Farinelli war ein Kastrat und ein in Italien sehr berühmter Sänger. Von ihm handelt der Film. Und ob Farinelli wie im Film wirklich Georg Friedrich Händel getroffen hat? War es vielleicht so, dass Händel bei seiner Suche nach guten Sängern in Italien andere Sänger fand, und die beiden sich nie getroffen haben?

Im Film gibt es eine echte Auseinandersetzung zwischen Farinelli und Händel. Im Film schätzt Händel den Gesang der Kastraten überhaupt nicht. Farinelli aber wünscht sich, Werke von Händel zu singen.
Und als Farinelli schließlich ohne die Erlaubnis Händels Arien aus seinen Opern singt, berührt uns das als Zuschauer sehr.

Auf jeden Fall gibt uns der Film einen tiefen Einblick in die Zeit des Barock und wie mit berühmten Sängern umgegangen wurde. Es wird wohl ähnlich gewesen sein wie heutzutage mit den Superstars.

Wir hatten viel Freude beim Eintauchen in die Barockzeit.

Unsere Gedanken zum Film:

„Die prunkvolle Musik Händels und andere Barockmusik standen bei dem Film Farinelli im Vordergrund.
Feine und spritzige Elemente barocker Kammermusik und ernsthafte Seiten wie in den barocken Oratorien kamen in dem Film naturgemäß nicht zum Tragen.“

„Ich weiß jetzt: Ich mag keine Kastratenstimme!
Georg Friedrich Händel wurde nicht besonders sympathisch dargestellt. Ich hoffe, so war er nicht wirklich?“

„Die hohen Töne schmerzen …“

„Die Barocke Musik ist gut tanzbar!“

„Händel wurde als ein griesgrämiger Herr dargestellt und gab Farinelli am Ende seine Männlichkeit zurück.“

„Die Zeit des Barock in diesem Film zu erleben, brachte mir eben diese Zeit näher.“

 

25. Oktober 2016

Barocktanzen

Das Barocktanzen ist eine schwere Tanzart. Die erste Übung, die wir gemacht haben, waren die Füße mit den Positionen. Unser Musiklehrer hat uns allen geholfen. In einer Musikunterrichtsstunde haben wir ein kurzes Video über die barocke Tanzkunst angeguckt.
Unsere Klassen werden Stück für Stück besser. Wir können auch schon den Schritt machen. Wir hopsen ab und zu mal noch, aber manche können es echt gut.
Unsere Klasse versucht auch schon zur Musik zu tanzen. Das fällt manchen leicht, aber manchen auch nicht.
Wir probieren auch einen Kreis im Kreis zu laufen, das klappt manchmal noch nicht so gut.

 

 

 

(Sandro, Amira, Kaleb, Noah)

Das Barocktanzen ist nicht immer leicht zu üben. Manchmal fällt uns das nicht leicht. Meistens sucht unser Lehrer acht Kinder aus, um zu üben, immer vier Mädchen und vier Jungen. Zum Tanz hören wir immer das Stück „Alla Hornpipe“ von Georg Friedrich Händel.
Es sieht sehr toll aus, wenn wir Barock tanzen.
Es ist manchmal ein Kuddelmuddel und manchmal sehr organisiert. Wir sind aber schon sehr gut.
Den Barocken Tanz haben wir von einem Video abgeguckt. Wir trainieren die ganze Schulstunde durch. Wir filmen sogar schon unseren Tanz. Wir haben leider nur donnerstags und freitags Musik. Diese zwei Stunden nutzen wir richtig gut.

 


 

(Tewes, Jan, Mayra, Paul, Julica)

26. September 2016

Tanzen in der Barockzeit

In Cuxhaven haben wir die ersten Erfahrungen im Barocktanz gesammelt.
Meistens wird mit den Füßen getanzt. Im Barocktanz werden die Arme oft vornehm gehalten und leicht bewegt. Bei dem Tanz haben wir auch viel mit den Armen gemacht.

Wer Barock tanzen kann, kann sich auch in der Gesellschaft bewegen.

Sich in der Gesellschaft bewegen bedeutet heute: Du kannst in eine Eisdiele gehen, in eine Kirche, zu einem Fest, ins Kino, ins Theater. Und du weißt, wie Du Dich dort benehmen sollst.

 

12. September 2016

Es geht los!

Hallo, wir sind die Klassen 4c und 4a von der Adolf-Reichwein-Schule. Unsere Schule ist klasse. In diesem Jahr werden wir uns mit der Barockmusik und Händel beschäftigen. Wir wissen noch nicht so viel über Händel und fangen gerade an, wir forschen aber gern. Und wir fangen gerade erst an. Im Augenblick sammeln wir die ersten Ideen. Einige Kinder suchen zu Hause nach CDs, Noten und Büchern von Händel.

Und gerade waren wir eine Woche in Cuxhaven im Schullandheim. Dort haben wir begonnen, wie im Barock zu tanzen. Das ist total schwierig, macht aber Spaß.
Unsere ersten Versuche werden wir euch demnächst zeigen.

Wir freuen uns auf den Händelblog und sind schon sehr gespannt.

Eure 4a und 4c

 

5. August 2016

Ein Schuljahr mit Händel

Ab September beschäftigt sich eine neue Kooperationsschule der Internationalen Händel-Festspiele ein Schuljahr lang mit Händel und seiner Zeit 

Die Schule beginnt und der Händel 4 Kids!-Blog geht in die dritte Runde. Im Rahmen des Projekts beschäftigt sich eine Klasse der Kooperationsschule ein Schuljahr lang mit dem Komponisten Georg Friedrich Händel. Im letzten „Händel-Schuljahr“ war dies die Eichenklasse der Montessori-Schule Göttingen.

 

 

Die dabei entstandenen äußerst kreativen Beiträge kann man hier auf dem Händel 4 Kids!-Blog bewundern.
Im kommenden Schuljahr freuen sich die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen auf eine Kooperation mit der Adolf-Reichwein-Schule Göttingen.

Im September geht es los!

4. Juli 2016

Das Händel-Jahr der Eichenklasse

15. Juni 2016

Besuch bei der Kinder-Uni

Wir, Lukas und Liam, waren am 11.5.2016 in der Kinder – Uni. Es ging um Händel und den Barock und um barocke Gestik. Eine Frau hat Klavier gespielt. Eine andere Frau hat dazu auf Italienisch gesungen. Am Ende durften wir Fragen stellen und Fotos machen. Außerdem haben wir Sonja Catalano, unsere Ansprechpartnerin für den Händelblog, getroffen und haben ihr auch ein paar Fragen gestellt.

Zum Beispiel:

In welchem Alter haben Sie mit dem Singen angefangen? Mit 12 Jahren.

Was ist ihre Lieblingsoper? Das ist eine schwierige Frage. Von Händel auf jeden Fall Rinaldo

Was wissen sie über Händel? Über Händel habe ich schon viel gelesen und als Sängerin und Musikvermittlerin habe ich mich natürlich auch viel mit seiner Musik beschäftigt. Was mich besonders beeindruckt hat ist, dass er ein sehr wohltätiger Mensch war und sich mit seiner Musik auch für arme und kranke Menschen eingesetzt hat.

Die Kinderuni war spannend und interessant. Danke Sonja, dass du unsere Fragen beantwortet hast. Im nächsten und dann letzten Beitrag von uns werden wir uns mit einer kleinen Rückschau auf das Jahr mit Georg Friedrich Händel verabschieden. (Liam und Lukas)