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20. Juli 2017

Festspielrückblick: Zwischen Himmel und Hölle – auf den Spuren des Glaubens in Händels Neun deutschen Arien.

Wir texten und singen wie bei Händel.

Wir waren am 24.5. mit der 4a und 4c in der Kinderuni.
In den Musikstunden vorher haben wir uns mit Bändern und Tüchern Bewegungen zu zwei Arien Händels ausgedacht.
Ein paar Tage vor der Kinderuni waren wir schon einmal für eine Probe im Hörsaal.

Am Kinderunitag kamen wir alle in den Hörsaal 010. Die Sängerin Johanna von Bibra kam extra aus Hannover. Und es kam auch eine Cembalistin, die hieß Elina Albach. Sie kam aus Berlin und hatte am nächsten Tag ein Nachtkonzert.
Die beiden kannten sich nicht und konnten trotzdem sehr schön Musik zusammen machen. Das hat sich gut angehört.

Arie 6 „ Meine Seele hört im Sehen“
Die Tücher stellten die Seele, die hört und sieht, dar.
Mit den Tüchern verdeckten wir unser Gesicht, hielten das Tuch dann ans Ohr; dann streckten wir das Tuch auf dem Arm aus und schauten ihm nach. Die Tücher ließen wir dann hochschweben bei „wie den Schöpfer zu erhöhen“.

Das „Jauchzen“ in der Arie war oft lang. Und die roten Bänder tanzten dazu hoch in der Luft.
Die grünen Bänder lachten wie im Lied.

Im Mittelteil ließen wir mit den Tüchern die Blumen aufblühen.

Arie 5 „Singe, Seele, Gott zum Preise“
Es gab vier verschiedene Farben für die Bändern und Tücher, die wir in der Arie benutzt haben. Das waren die Farben rot, blau, grün und gelb. Wir haben nämlich schöne Bewegungen mit Bändern gemacht.
Auch das Publikum hat bei dieser Arie mitgemacht.
Es wurden Schellen und Rasseln unter das Publikum verteilt. Ein großer Teil der Zuschauer hat mit den Fingern getrommelt.
Die Instrumente wurden in Gruppen eingeteilt, mussten auf das Zeichen von Herrn Chmielus achten und genau bei ihrem Zeichen spielen.
Und auch die Bänder und Tücher hielten sich genau an diese Zeichen. Und auf den folgenden Bildern erklären wir die Zeichen.
Bestimmt hat die Arie 5 den Zuschauern genau so viel Spaß gemacht wie uns.

 

23. Juni 2017

Festspielrückblick: Familienfassung der Oper Lotario

Wir waren in der Familienfassung von Lotario. Der Kika-Moderator Jury Tetzlaff erzählte die Oper in einer Kurzfassung.

Vor der Aufführung machten sich alle Musiker mit ihren Instrumenten bereit.
Juri Tetzlaff stellte die Instrumente vor. Es gab Geigen, Bratschen, Cellos, Kontrabässe, Cembalos, Oboen, ein Fagott und eine Basslaute.

Es fing an: Die böse Matilde vergiftet den Cocktail vom König Italiens. Der König starb und Idelberto, der Sohn von Berengario und Matilde sollte den Thron besteigen. Er wollte aber nicht.

Also wollten Idelbertos Eltern ihn zwingen. Dazu sang Berengario die erste Arie.
Clodomiro, der Berater von Berengario machte Adelaide ein bescheuertes Angebot: Entweder du heiratest Idelberto oder du stirbst.

Adelaide wollte Idelberto nicht heiraten. Sie durfte sich nun aussuchen, ob sie mit Gift oder durch einen Dolch sterben will.

Jetzt zog Lotario in den Krieg.

Idelberto ging mit Adelaide in einen Park. Der wurde von Kindern aus dem Publikum dargestellt. Im Park sang Idelberto Adelaide seine Liebe – im Countertenor – vor.

Als Lotario aus dem Krieg zurückkam, hatte er Berengario als Kriegsgefangenen mitgebracht. Idelberto sagte: „Lasst meinen Vater frei und nehmt mich.“

Weil Matilde und Berengario ihren Sohn zurück haben wollten, schmiedeten sie einen raffinierten Plan. Adelaide sollte einen Brief an Lotario unterschreiben. Das tat sie aber nicht.

Am Ende kam Lotario und tauschte Idelberto gegen Adelaide ein.

Alle waren glücklich.

 

 

4. Juni 2017

Festspielrückblick: Besuch bei der Generalprobe Beyond Doubt: Lotario

Am Freitag, dem 5.5.2017 waren einige Kinder und auch Eltern aus der Klasse 4a und 4c bei der Generalprobe von „Lotario“ im Jungen Theater in Göttingen.
Die Kostüme haben uns sehr gut gefallen, weil sie sehr farbenprächtig waren und gut zu den Schauspielern und ihren Rollen passten.
Etwas verwirrend war, dass alle Rollen von mehreren Schauspielern vertreten wurden.
Insgesamt war das Theaterstück sehr abwechslungsreich, und das Publikum schaute gespannt zu.
Zum Schluss gab es, obwohl es „nur“ die Generalprobe war, großen Applaus.
(Henrik 4c)

Die Generalprobe sollte um 16.30 Uhr beginnen, fing dann aber erst um 17.00 Uhr an.
Wir haben so lange auf dem Marktplatz neben dem Jungen Theater gewartet. Da konnten wir die Tänzerinnen, Tänzer, Sängerinnen und Sänger sehen. Die waren draußen und doch etwas aufgeregt. Wir konnten uns mit ihnen unterhalten und mit einigen herumtoben.
Die Schauspieler waren schon verkleidet, Berengario hatte ein rotschwarzes Kostüm, und die Tänzer waren ganz in weiß verkleidet.
(Hannah 4c)

Am 5. Mai sind einige Kinder der 4a und 4c mit ihren Eltern ins Junge Theater zu einer Generalprobe gegangen.
Das Stück hieß Lotario, es war eher eine Jugendversion als die Oper selbst. Lotario ist ein von Händel komponiertes Stück. Es geht um sechs Hauptfiguren: Adelaide, die Alleinherrscherin, da ihr Mann ermordet wurde. Berengario ist ein skrupellose König. Seine Frau Matilde hat eine Allergie gegen Frieden. Idelberto ist der Sohn von Matilde und Berengario. Er soll Adelaide heiraten.
Clodomiro ist der Gehilfe von Berengario.
Was im Stück passiert, kann im Jungen Theater angesehen werden.
(Amanullah 4a)

 

20. Mai 2017

Echt oder fake? Wir machen mit bei der Jahresausstellung des Händel Hauses Halle

Händel wird verwandelt

  • Collagen: Ein Portrait in Streifen, Kreisen oder aus geometrischen Formen haben Kinder aus einer Klasse gemacht.
  • Was geschieht in Händels Kopf?
    Eine andere Klasse hat Händels Kopf zunächst geleert.
    Und die Kinder der Klasse haben Händel mit all den Dingen gefüllt, die vielleicht bei ihm im Kopf herum geschwirrt sind.

Schaut euch mal die Ergebnisse an!
Und sie sind auch zu bewundern auf der Seite des Händel-Hauses in Halle.

5. Mai 2017

Probenbesuch bei Beyond Doubt: Lotario

Anfang April waren wir zu Besuch bei einer Probe der Jugendoper beyond doubt:Lotario.
Wir waren eine Stunde dort.

Am Anfang haben wir das Warming-up mitgemacht.
Dafür brauchte man ein gutes Gehör und schnelle Reaktionen.
Die Regisseurin Nina de la Chevallerie rief:
„go!“ – alle gehen
„stop!“ – alle bleiben stehen
„jump!“ – alle springen
„clap!“ – alle klatschen

Wenn nicht „stop“ gerufen wurde, mussten wir, auch wenn eine Aktion genannt wurde, weitergehen.

Dann kamen noch neue Wörter dazu:
„Frieden“ – alle jucken sich, weil Mathilde den Frieden hasst
„Krieg“ – alle fallen um
„Berengario“ – alle tun so, als ob sie leiden, weil Berengario im Stück so sehr leidet

Danach wurde eine Szene aus dem Stück geprobt, bei der wir auch kurz mitspielen durften. Wir ersetzten die Tanzgruppe.

Von dieser Szene werden wir nichts verraten bis zur ersten Aufführung am 6. Mai.
Zum Schluss sang eine Schauspielerin die Arie „Hochmut kommt vor dem Falle“. Sie wurde von Hans am Klavier begleitet. Das hat uns sehr gefallen.

 

 

(Alina, Milan, Robin, Sandro)

18. April 2017

Menuett II aus der Feuerwerksmusik

Auch die Klasse 4b hat sich mit Händel beschäftigt.
Da stand die Feuerwerksmusik auf dem Programm.
Mit eigenen Instrumenten wurde das Menuett II musiziert. Und alle haben mitgemacht.
Das hat einige Anstrengungen gekostet, es hat sich gelohnt!!!

 

 

Das war die Besetzung:

  • Klavier
  • Geige
  • Glockenspiele
  • Xylophon
  • Metallophone

Und kurz vor der Aufnahme hat die Musiklehrerin ein Lied des Menuettes mit dem Text von „Petra Hügel“ entdeckt. Das haben alle Schülerinnen und Schüler rasch gelernt.

 

22. März 2017

Wir hatten Besuch vom Ensemble Il Quatro Animato

Die Mitglieder des Ensembles Il Quatro Animato haben nicht von Anfang an alte Instrumente gespielt. Und sie haben zuerst allein ihre Instrumente gelernt. Sie haben sich in Frankfurt in der Hochschule für Musik kennen gelernt und zusammen Musik studiert.

Il Quatro Animato hat uns Musik vorgespielt, ein Menuett. Das war sehr schön.
Es war echt cool, wir haben Schritte, das waren Menuettschritte, gelernt und dann haben wir getanzt. Das war witzig.
Beim Menuetttanz ist es wichtig, aufrecht und leicht auf den Zehen zu stehen. Das haben wir geübt und uns dann in einen Doppelkreis gestellt. So hatten wir einen Partner und haben zu zweit getanzt. Dazu hat ein Teil des Ensembles gespielt. Es war lustig, wie wir alle getanzt haben. Das ein oder andere Mal ist jemand dem Vordermann auf die Hacken gelaufen.
Alle, auch die Erwachsenen, haben mitgemacht.

Wir haben ein Menuett gehört. Immer, wenn der Refrain oder besser das Thema gespielt wurde, mussten wir aufstehen und die Arme hoch heben. Wir haben also genau hingehört.
Und dann haben wir Gruppen gebildet. Jede Gruppe gehörte zu einem der Instrumente und musste aufstehen, wenn das Instrument spielte.
Die Geige hat immer gespielt.

Instrumente

  • Die alten Instrumente sehen anders aus als die neuen.
  • Das Cello hatte noch keinen Stachel. So musste man das Cello zwischen den Beinen halten.
  • Der alte Bogen war gebogen, hatte eine längere Spitze, war aber kürzer als der Bogen heute.
  • Die Streichinstrumente musste man mit einem Wirbel am Hals stimmen.
  • Die Geige hatte noch keinen Kinnhalter oder Schulterpolster.
  • Die Querflöte, sie heißt Traversflöte, war nur aus Holz. Sie hatte Löcher zum Spielen und nur eine Klappe.
  • Das Cembalo ist eine Art Klavier und sieht wie ein Flügel aus. Flora musste bei uns Klavier spielen, weil wir in der Schule kein Cembalo haben. Das klang natürlich anders.

 

1. März 2017

Händel trifft zwei kleine Wölfe oder Vertragen sich Barockmusik und Lieder von heute?

Unser Musiklehrer hat ein Händel-Orgelstück gefunden, und wir fanden heraus, dass neue Lieder zu der alten Musik sehr gut passten.
Die zwei Lieder heißen „Ich lieb den Frühling“ und „Zwei kleine Wölfe“.
Wir wollten das gleich ausprobieren. Deshalb trafen wir uns und versuchten, mit Klavier, Saxophon, Blockflöte, Geige, E-Gitarre, Boomwhackers und Xylophonen das Orgelstück nachzuspielen.

Zu uns in die Schule kamen auch Eltern. Sie können Klavier, Saxophon, Blockflöte, E-Gitarre und Geige spielen.
Wir Kinder übernahmen die Boomwhackers, die Xylophone und den Gesang. Ein Lied wurde auch von den Erwachsenen gesungen.
Bei dieser Musikstunde gaben wir uns viel Mühe. Es klang sehr gut und dieses Musizieren hat uns sehr gut gefallen.

Anstrengende Probenarbeit. Wir mussten feststellen, dass Händel das Original viel langsamer komponiert hat. Ihr könnt hier zwei Versuche sehen.
Das war ganz schön schwer mit den Boomwhackers. Und dann sollten die Eltern passend dazu spielen.

 

 

 

Hier sind Klavier und Geige mit einem Teil des Originals zu hören:

 

 

Hier spielen zunächst die Boomwhackers und die Xylophone einen Teil von der Melodie, die auf der Orgel mit den Füßen gespielt wird. Dann kommen die Melodieinstrumente dazu:

 

 

Hier spielt das Klavier die tiefen Töne. Wir singen und werden von den Erwachsenen begleitet:

 

 

13. Februar 2017

Wir besuchen Händels Hamster im Theater der Nacht in Northeim

10. Januar 2017

Wer war Georg Friedrich Händel? Teil 3

Wir schreiben und erzählen Händels Kindheit neu